Die Eindringprüfung (PT) ist ein zerstörungsfreies Prüfverfahren zur Oberflächenrissprüfung an metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen. Sie ermöglicht die zuverlässige Detektion von Oberflächenfehlern wie Rissen, Poren oder Lunkerungen.
Bei der Handprüfung mit rot-weiß Kontrastverfahren werden Prüfmittel auf die Oberfläche aufgebracht, die in Kombination mit Entwicklerpulver vorhandene Fehlerstellen sichtbar machen. Dieses Verfahren eignet sich besonders für flexible Einzelteilprüfungen vor Ort oder in der Fertigung.
Leistungsumfang
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Aufbringen von Eindringmitteln (Fluoreszierend oder Kontrastfarbig)
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Kurze Einwirkzeit und Entfernung überschüssigen Eindringmittels
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Auftrag von Entwicklerpulver zur Visualisierung von Oberflächenfehlern
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Identifikation und Klassifizierung von Rissen oder Oberflächenanomalien
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Dokumentation der Prüfergebnisse und Erstellung normgerechter Berichte
Typische Anwendungen
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Metallische Werkstoffe: Schweißnähte, Schmiedeteile, Gussteile, Bolzen, Achsen
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Nichtmetallische Werkstoffe: Kunststoffe, Verbundwerkstoffe
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Einzelteile, Reparaturbauteile und Prototypen
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Fertigungskontrolle, Wartung und Qualitätsprüfung in Maschinenbau, Anlagenbau und Fahrzeugbau
Die Eindringprüfung bietet schnelle, zuverlässige und flexible Ergebnisse, insbesondere bei komplexen oder schwer zugänglichen Bauteilen.








