Leistungsbeschreibung – Reibechtheit von Leder nach DIN EN ISO 11640
Die Prüfung der Reibechtheit von Leder nach DIN EN ISO 11640 dient der Bewertung des Farbübertragungsverhaltens und der Oberflächenbeständigkeit bei mechanischer Beanspruchung durch Reibung. Sie ermöglicht Aussagen über die Qualität und Haltbarkeit von Lederfärbungen unter praxisnahen Bedingungen.
Im Rahmen des Prüfverfahrens wird die Lederoberfläche definiert mit einem standardisierten Wollfilz unter kontrollierter Belastung gerieben. Dabei wird sowohl die Trocken- als auch die Nassreibechtheit bewertet, um das Verhalten unter unterschiedlichen Einsatz- und Umweltbedingungen zu analysieren.
Das Verfahren ist für alle Lederarten anwendbar und stellt eine wichtige Kenngröße für die Qualitätssicherung in der Lederverarbeitung dar.
Schwerpunkte der Untersuchung sind unter anderem:
- Bestimmung der Reibechtheit von Lederoberflächen
- Bewertung des Farbübertragungsverhaltens (Trocken- und Nassreibung)
- Analyse der Oberflächenbeständigkeit gegenüber mechanischer Beanspruchung
- Qualitätsbewertung und Vergleich von Lederfärbungen
Die Ergebnisse liefern eine fundierte Grundlage zur Beurteilung der Gebrauchstauglichkeit und Farbstabilität von Lederprodukten.








