Leistungsbeschreibung – Bestimmung von Schmelzenthalpie und Kristallinität mittels DSC
Die Dynamische Differenzkalorimetrie (DSC) ermöglicht neben der Bestimmung der Schmelztemperatur auch die quantitative Ermittlung thermischer Energieumsätze in Polymeren. Insbesondere bei teilkristallinen Kunststoffen liefert sie wichtige Informationen zur Materialstruktur und zum Kristallisationsverhalten.
Durch die Integration der Peakflächen in der DSC-Kurve kann die spezifische Schmelzenthalpie eines Polymers präzise bestimmt werden. Dieser endotherme Energieumsatz ist charakteristisch für den Schmelzprozess kristalliner Bereiche innerhalb des Werkstoffs.
Durch den Vergleich der ermittelten Schmelzenthalpie mit Literatur- oder Referenzwerten lässt sich der Kristallisationsgrad des Kunststoffs bestimmen. Dies ermöglicht eine fundierte Bewertung der inneren Struktur und der materialbedingten Eigenschaften.
Schwerpunkte der Untersuchung sind unter anderem:
- Bestimmung der spezifischen Schmelzenthalpie
- Ermittlung der Schmelztemperatur teilkristalliner Polymere
- Berechnung des Kristallisationsgrades durch Referenzvergleich
- Bewertung der Materialstruktur und thermischen Eigenschaften
Die DSC-Analyse liefert damit entscheidende Daten zur Charakterisierung, Qualitätskontrolle und Optimierung polymerer Werkstoffe in industriellen Anwendungen.








