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Kratzprüfung | Kratzbeständigkeit

Ritzhärteprüfung / Kratzprüfung von Beschichtungen

Die Ritzhärteprüfung (Kratzprüfung) dient der Beurteilung der mechanischen Beständigkeit beschichteter Oberflächen gegenüber definierter mechanischer Beanspruchung. Dabei wird ein normierter Ritzstichel mit einer konstanten oder schrittweise steigenden Kraft über die Beschichtung geführt.

Das Verfahren ermöglicht die Bewertung, ob die Beschichtung der Belastung standhält oder ob es zu einem Durchbruch bis zum Substrat kommt. In der sogenannten „Ja/Nein-Prüfung“ wird festgestellt, ob die definierte Kraft ausreicht, um die Beschichtung vollständig zu durchdringen. Alternativ kann durch eine kontinuierliche Erhöhung der Ritzkraft die Mindestlast bestimmt werden, bei der ein Substratdurchbruch erfolgt.


Leistungsumfang

  • Durchführung der Ritzhärteprüfung an beschichteten Oberflächen
  • Einsatz eines definierten Ritzstichels mit konstanter oder variabler Last
  • „Ja/Nein“-Bewertung des Durchbruchs bis zum Substrat
  • Bestimmung der kritischen Last bei steigender Belastung
  • Visuelle Bewertung der Schadensbilder
  • Dokumentation der Prüfergebnisse nach Normvorgaben

Typische Anwendungen

  • Lack- und Beschichtungssysteme
  • Korrosionsschutzschichten
  • Kunststoffbeschichtete Oberflächen
  • Automobil- und Zulieferindustrie
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Qualitätskontrolle und Freigabeprüfungen

Normative Grundlagen

  • ISO 1518-1
  • EN 13523-12
  • DIN 53799
  • BS 3900-E2
  • ECCA T12
  • PV 3952
  • TL 226
  • AS/NZS 1580.403.1

Ihr Vorteil

Die Ritzhärteprüfung ermöglicht eine normgerechte und praxisnahe Bewertung der mechanischen Belastbarkeit von Beschichtungen, insbesondere hinsichtlich ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Kratz- und Durchdringungsbeanspruchung.

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