eistungsbeschreibung – RFA-Analyse an Spänen und Partikeln
Die Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) ist ein zerstörungsfreies Verfahren zur schnellen und zuverlässigen Bestimmung der chemischen Elementzusammensetzung von Materialien. Sie eignet sich besonders für die Untersuchung von metallischen Spänen, Partikeln sowie pulverförmigen Proben und ermöglicht eine effiziente Werkstoffcharakterisierung.
Bei der Analyse wird die Probe mit Röntgenstrahlung angeregt, wodurch elementspezifische Fluoreszenzstrahlung emittiert wird. Diese wird detektiert und ausgewertet, sodass die enthaltenen Elemente qualitativ und – je nach Verfahren – auch quantitativ bestimmt werden können.
Die RFA-Analyse an Spänen und Partikeln wird insbesondere eingesetzt zur:
- Bestimmung der Elementzusammensetzung metallischer Späne und Rückstände
- Identifikation unbekannter Werkstoffe und Legierungen
- Sortierung und Zuordnung von Produktions- und Bearbeitungsrückständen
- Unterstützung bei Schadens- und Kontaminationsanalysen
- Qualitätssicherung in der metallverarbeitenden Industrie
Die Methode ermöglicht eine schnelle Vor-Ort-ähnliche Analyse ohne aufwendige Probenpräparation und liefert wertvolle Informationen für Werkstoffprüfung, Recyclingprozesse und Fehleranalysen.








