Scheuerbeständigkeit von Beschichtungen
Die Prüfung der Scheuerbeständigkeit dient der Bewertung der Widerstandsfähigkeit beschichteter Oberflächen gegenüber mechanischer Reibbeanspruchung. Grundlage der Bewertung ist die relative Glanzänderung der Oberfläche im Vergleich zum Ausgangszustand.
Zu Beginn wird der Ausgangsglanzgrad der unbeanspruchten Oberfläche mittels Glanzmessung bestimmt. Anschließend erfolgt die definierte mechanische Beanspruchung durch ein auf einem Reibzapfen (Typ C) befestigtes Mikroschleifkorn, das kontrolliert über die Oberfläche geführt wird.
Nach der Beanspruchung wird der Glanz im behandelten Bereich erneut gemessen. Aus der Differenz zwischen Ausgangs- und Endglanz wird die Scheuerbeständigkeit als prozentuale Glanzänderung ermittelt.
Leistungsumfang
- Bestimmung des Ausgangsglanzgrades beschichteter Oberflächen
- Definierte Scheuerbeanspruchung mit Mikroschleifkorn (Reibzapfen Typ C)
- Wiederholte Glanzmessung nach Belastung
- Berechnung der relativen Glanzänderung in Prozent
- Bewertung der mechanischen Beständigkeit von Oberflächen
- Dokumentation der Prüfergebnisse
Typische Anwendungen
- Lack- und Beschichtungssysteme
- Automobil- und Zulieferindustrie
- Kunststoff- und Metalloberflächen
- Qualitäts- und Freigabeprüfungen
- Korrosionsschutzsysteme
Normative Grundlagen
- TL 226
- PV 3987
- DIN EN ISO 12947-1
Ihr Vorteil
Die Prüfung der Scheuerbeständigkeit ermöglicht eine objektive und reproduzierbare Bewertung der mechanischen Oberflächenbeständigkeit, insbesondere hinsichtlich optischer Veränderungen durch Abrieb.








