






Kalibrierlabor
Zuverlässige Werkstoffanalysen beginnen mit zuverlässiger Messtechnik. CERTANIA Industrial Analytics bietet akkreditierte Kalibrierungen für Funkenspektrometer und Glimmentladungsspektrometer – direkt bei Ihnen vor Ort oder in unserem Permanentlabor.
Die Kompetenz geht auf die TAZ Servicetechnik zurück, die seit dem 19.02.2020 als Kalibrierlabor für die optische Emissionsspektrometrie nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert ist. Mit der Integration der TAZ Servicetechnik in CERTANIA Industrial Analytics stehen diese langjährige Erfahrung und das spezialisierte Know-how heute innerhalb eines umfassenden werkstofftechnischen Kompetenzzentrums zur Verfügung.
Ob Stahl, Gusseisen, Aluminium, Titan, Nickel, Zink, Magnesium oder Kupfer: Wir kalibrieren Ihr Spektrometer mit zertifizierten und rückführbaren Referenzproben und schaffen damit eine belastbare Grundlage für präzise und nachvollziehbare Messergebnisse.
Die Kalibrierung Ihres Funkenspektrometers erfolgt nach dokumentierten Verfahren und unter Verwendung zertifizierter, rückführbarer Referenzproben. Die Akkreditierung stellt sicher, dass die Kalibrierleistungen regelmäßig durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) überwacht werden.
Unser akkreditierter Leistungsumfang umfasst gängige Matrizes der metallischen Werkstoffanalyse, darunter:
Die Akkreditierung gilt für den in der jeweiligen Akkreditierungsurkunde festgelegten Umfang.

Für eine möglichst unkomplizierte Durchführung bieten wir die Kalibrierung Ihres Spektrometers direkt bei Ihnen vor Ort an. Das reduziert Ausfallzeiten und ermöglicht die Prüfung des Messsystems unter den Bedingungen seines tatsächlichen Einsatzes.
Mobile Spektrometer und Geräte, die nicht vor Ort kalibriert werden sollen, können alternativ in unserem Permanentlabor kalibriert werden.
Akkreditierte Kompetenz
Kalibrierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 im akkreditierten Umfang.
Vor-Ort-Service
Kalibrierung direkt an Ihrem Spektrometer – mit kurzen Ausfallzeiten und ohne aufwendigen Geräteversand.
Rückführbare Referenzproben
Einsatz zertifizierter Referenzmaterialien für belastbare und nachvollziehbare Messergebnisse.
Werkstofftechnisches Know-how
Langjährige Erfahrung aus der TAZ Servicetechnik verbunden mit der umfassenden Werkstoff- und Analytikkompetenz von CERTANIA Industrial Analytics.
Eine zuverlässige Messung setzt ein zuverlässiges Messsystem voraus. Eine Kalibrierung stellt fest, wie stark die Anzeige eines Messgeräts von einem bekannten Referenzwert abweicht. Dabei wird das Messgerät unter definierten Bedingungen mit einem rückführbaren Normal bzw. einer zertifizierten Referenz verglichen. Die ermittelten Messabweichungen und die zugehörige Messunsicherheit werden dokumentiert.
Bei einem Funkenspektrometer wird beispielsweise eine Referenzprobe mit bekanntem, zertifiziertem Elementgehalt vermessen. Die gemessenen Werte werden mit den zertifizierten Referenzwerten verglichen. Aus der Differenz ergibt sich die Messabweichung des Systems.
Eine Kalibrierung liefert damit eine objektive Aussage über die messtechnische Leistungsfähigkeit eines Geräts. Sie schafft die Grundlage für zuverlässige, vergleichbare und nachvollziehbare Messergebnisse.
Kalibrierung und Justierung sind zwei unterschiedliche Vorgänge. Bei der Kalibrierung wird die Abweichung eines Messgeräts festgestellt und dokumentiert, ohne das Gerät zu verändern.
Bei einer Justierung wird dagegen gezielt in das Messsystem eingegriffen, um dessen Anzeige bzw. Messverhalten zu korrigieren. Eine anschließende Kalibrierung kann erforderlich sein, um die tatsächliche Messabweichung nach der Justierung zu bestimmen.
Auch eine sogenannte „Selbstkalibrierung“ eines Messgeräts ist daher nicht automatisch mit einer messtechnisch rückführbaren Kalibrierung gleichzusetzen.
CERTANIA Industrial Analytics bietet Kalibrierungen sowohl innerhalb des akkreditierten Bereichs als auch außerhalb des Akkreditierungsumfangs an. Die zugrunde liegenden messtechnischen Grundsätze sind dabei dieselben: Die Messwerte werden mit geeigneten Referenzen verglichen, Messabweichungen ermittelt und die Messunsicherheit berücksichtigt.
Der wesentliche Unterschied liegt in der Akkreditierung und der damit verbundenen externen Überwachung.
Eine DAkkS-akkreditierte Kalibrierung erfolgt innerhalb des festgelegten Akkreditierungsumfangs eines nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditierten Kalibrierlabors. Das Labor wird regelmäßig durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) begutachtet. Die Kompetenz des Labors, seine Verfahren, die eingesetzten Referenzen und die Ermittlung der Messunsicherheit werden dabei regelmäßig überprüft.
Eine Werkskalibrierung erfolgt außerhalb des akkreditierten Bereichs. Auch hier können rückführbare Referenzen, dokumentierte Verfahren und eine nachvollziehbare Messunsicherheitsbetrachtung eingesetzt werden. Der ausgestellte Kalibrierschein ist jedoch kein DAkkS-akkreditierter Kalibrierschein.
Für welche Variante die richtige ist, hängt von den Anforderungen an das Messgerät, den jeweiligen Normen und Kundenvorgaben sowie vom vorgesehenen Verwendungszweck ab.