Die Referenzprobe ist nicht nur ein Stück Metall
Auf den ersten Blick sieht eine Referenzprobe oft unspektakulär aus.
Ein metallischer Block. Eine Scheibe. Ein Stück Material mit einer definierten Zusammensetzung.
Doch für die optische Emissionsspektrometrie steckt hinter einer guten Referenzprobe deutlich mehr.
Warum „ähnlich“ nicht immer ausreichend ist
Bei der Auswahl eines Referenzmaterials liegt der Fokus häufig zunächst auf den Konzentrationen einzelner Elemente.
Doch die chemische Zusammensetzung allein erzählt nicht die ganze Geschichte.
Auch die Werkstoffmatrix spielt eine entscheidende Rolle.
Ein Referenzmaterial sollte deshalb möglichst sinnvoll zur jeweiligen Messaufgabe passen. Gerade bei speziellen Legierungen oder engen Konzentrationsbereichen kann ein allgemein verfügbares Standardmaterial nicht immer die optimale Lösung sein.
Referenzmaterialien sind Teil des Messsystems
Ein Referenzmaterial wird häufig eingesetzt, um die Leistungsfähigkeit eines analytischen Systems zu überprüfen.
Damit wird die Referenzprobe selbst zu einem wichtigen Bestandteil der Qualitätssicherung.
Sie hilft dabei, Veränderungen zu erkennen und Messergebnisse besser einzuordnen.
Wenn Standardmaterial nicht zur Anwendung passt
In der industriellen Praxis gibt es viele Werkstoffe, die sich nicht ohne Weiteres in einem Standardsortiment wiederfinden.
Spezielle Legierungen. Eigene Werkstoffentwicklungen. Ungewöhnliche Konzentrationsbereiche.
Hier können individuelle und werkstoffspezifische Referenzproben sinnvoll sein.
CERTANIA Industrial Analytics verbindet Erfahrung aus Werkstoffprüfung und Spektrometrie mit der Herstellung und Bereitstellung von Referenzmaterialien.
Denn manchmal braucht eine präzise Messung eben mehr als eine Referenzprobe „von der Stange“.
Sie suchen ein Referenzmaterial, das wirklich zu Ihrer Anwendung passt?
Sprechen Sie mit uns über Ihre Werkstoffmatrix und Ihre analytische Aufgabenstellung.







