






Metallanalysen


Ob Wareneingang, Produktion oder Reklamationsfall: Die Zuverlässigkeit eines Bauteils basiert auf der Einhaltung der spezifizierten Werkstoffzusammensetzung. Bereits geringste Abweichungen in den Legierungsbestandteilen oder das Vorhandensein funktionskritischer Spurenelemente können zu Korrosion, unerwarteter Rissbildung und Bauteilversagen führen. Ein rein mechanischer Prüfansatz reicht oft nicht aus, um Kernfragen der Produktion zu beantworten. Entspricht der gelieferte Stahl der Spezifikation? Warum korrodiert eine Beschichtung? Ist das Material für die beabsichtigte Anwendung geeignet?
Wir analysieren sämtliche metallischen Werkstoffe, von niedrig- und hochlegierten Stählen über Aluminium, Titan und Kupfer bis hin zu komplexen Sonderlegierungen. Dabei adressieren wir zwei zentrale industrielle Herausforderungen:
Unsere Analytik liefert Ihnen die nötigen Daten, um:
Wir betrachten Ihre Werkstoffe nicht isoliert, sondern bieten Ihnen normierte Metallanalysen gepaart mit prozesstechnischem Knowhow. Unsere Werkstoffexperten sind erfahrene Analytiker, die zudem industrielle Herstellungsprozesse kennen und verstehen. Deshalb können wir Ihnen detailliert erklären, warum eine bestimmte Legierungszusammensetzung das Verhalten Ihres Materials im Endprodukt und unter spezifischen Anwendungsbedingungen (wie Hitze, Korrosion oder mechanischer Last) beeinflusst. Wir interpretieren die Messdaten, identifizieren Fehlerquellen in der Herstellungskette und liefern Ihnen die Entscheidungsgrundlage für Ihr weiteres Vorgehen.
Bei Bedarf unterstützen wir Sie zudem mit tiefgehendem Technischem Consulting.
Für unterschiedliche Werkstoffe und Analyseziele stehen Ihnen verschiedene hochgenaue Prüfverfahren zur Verfügung. Finden Sie hier die spezifische Methode für Ihre Materialanforderung:
Belastbare Ergebnisse erfordern validierte Prozesse und hochpräzise Prüfsysteme. Wir arbeiten bei CERTANIA Industrial Analytics nach strikten nationalen und internationalen Normen.
Eine aktuelle Übersicht aller akkreditierten Verfahren finden Sie in der Anlage zu unserer Akkreditierungsurkunde nach DIN EN ISO/IEC 17025.
Für die Werkstoffcharakterisierung betreiben wir einen modernsten Maschinenpark, der uns technologische Exzellenz in jedem Analysekernbereich sichert:
Sie schildern uns Ihre spezifische Fragestellung. Unsere Werkstoffingenieure übernehmen die technische Einordnung, wählen die zutreffende Norm (z.B. DIN, ASTM) und erstellen einen maßgeschneiderten Prüfplan – auch ohne tiefergehende Vorkenntnisse Ihrerseits.
Sie senden uns das Material, oder unsere Experten führen die Probenahme direkt bei Ihnen vor Ort durch.
Wir messen Ihre Proben an unseren kalibrierten Geräten und halten dabei strikt die jeweiligen DIN/ISO/ASTM-Normen ein.
Sie erhalten einen detaillierten Bericht inklusive fachlicher Interpretation. Dabei übersetzen wir die chemischen Messergebnisse direkt in die Praxis und erklären Ihnen verständlich, welche konkreten Auswirkungen die Materialzusammensetzung auf Ihr Endprodukt und Ihre Fertigungsprozesse hat.
Bereits geringfügige Abweichungen in der Legierung können mechanische Eigenschaften, Schweißbarkeit oder Korrosionsbeständigkeit drastisch verändern. Die Analyse sichert Sie rechtlich im Wareneingang ab, belegt die Einhaltung von Kundenspezifikationen und ist der wichtigste Baustein zur Klärung von Schadensfällen.
Nein. Wir benötigen lediglich Ihre technische Fragestellung oder das Schadensbild. Unsere Werkstoffexperten definieren den Prüfplan, wählen die relevante DIN-, ISO- oder ASTM-Norm aus und dokumentieren diese auditsicher im Bericht.
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Die benötigte Probengröße hängt vom Werkstoff und dem gewählten Analyseverfahren ab. Für eine normgerechte Funken-OES an Stählen beispielsweise benötigen wir ein massives Probenstück mit einer flachen, plan anschleifbaren Fläche von mindestens 13 bis 15 Millimetern. Eine Materialdicke von 2 bis 3 Millimetern ist empfehlenswert, um die thermodynamische Stabilität während des Messvorgangs zu gewährleisten. Wir informieren Sie vorab, über die notwendige Probengröße, -Beschaffenheit und -Verpackung. Bei Bedarf unterstützen wir Sie bei der fachgerechten Probenahme.
Mit mobilen Analyseverfahren (wie der RFA) können wir Materialzusammensetzungen zerstörungsfrei und direkt vor Ort an großen, fest verbauten oder extrem wertvollen Bauteilen (z. B. in der Restauration) bestimmen, ohne das Material zu beschädigen. Ist eine tiefergehende Laboranalyse zwingend erforderlich, übernehmen unsere Techniker eine minimalinvasive, fachgerechte Probenentnahme direkt an der Anlage, ohne das Materialgefüge thermisch oder mechanisch zu schädigen.
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